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  Gotische Burgen in Polen  
 
 
  Fahren Sie entlang der Route der Gotischen Burgen
1997 entstand der Verband der Gemeinden "Polnische gotische Burgen", er verbindet Städte und Gemeinden der Pomorskie- und Mazursko-Warmińskie-Wojewodschaft, in denen gotische Burgen stehen.
Das Hauptziel des Verbandes ist, die Route "Gotische Burgen", ein attraktives touristisches Angebot Nordpolens zu fördern.
Diese Route umfaßt die folgenden Orte, wobei nicht alle Burgen zur Woiwodschaft Ermlands und Masurens gehören:

Bytów, Malbork, Sztum, Gniew, Kwidzyn, Ostróda, Nidzica, Olsztyn, Lidzbark Warmiński, Kętrzyn, Ryn.
 

Die Route Gotische Burgen beginnt in Bytów, wo die Burg derzeit das Zachodnioporskie Museum beherbergt. Unter den hier im Sommer stattfindenden Veranstaltungen sind besonders interessant:
Das große Ritterturnier "Pommerscher Greif" und das Internationale Folklorefestival "Tage der kaschubischen Kultur". Auf der Burg in Bytów stehen für die Touristen auch ein Hotel und ein Restaurant zur Verfügung.
 
 
  Das Schloß in Malbork ist in der Geschichte dadurch berühmt geworden, dass es der Sitz des Hochmeisters des Deutschordens war und die größte gotische Wehranlage in Polen ist. 1997 ist es als Weltkulturerbe anerkannt.
Die im Sommer auf dem Schloß stattfindenden Veranstaltungen: "Malborker Tage", "Malborker Sommer" und
 
"Belagerung Malborks" locken zahlreiche Gruppen von Touristen in die Stadt.

Die Burg in Sztum, früher die sommerliche Residenz des Hochmeisters des Deutschordens und z.Zt. der Sitz der Ritterlichen Bruderschaft, bieten den Touristen Turniere auf dem Burghügel anläßlich der Heimattage von Sztum und seiner Umgebung an.

In Gniew steht die mächtigste Festung des Deutschen Ordens auf dem linken Ufer der Wisła. Erbaut am Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts war sie Sitz des Komturamtes der Kreuzritter. In polnischen Zeiten beherbergte sie den Landrat.
Häufig werden hier historische Inszenierungen und ritterliche Turniere veranstaltet.
Die Burg, in der sich auch ein Hotel befindet, ist damit anerkannt als Hauptzentrum der Verbreitung altertümlicher Tradition in Polen.

Die Burg in Kwidzyn war ursprünglich eine Pruzzen-Burg, später der Sitz des Pomesanien-Bistums.
Aktuell bietet die Burg den Touristen die ständige, außergewöhnliche Ausstellung zu den folgenden Themen an:
Straf- und Folterwerkzeuge (16.-18.Jh.), Kunstgewerbe (16.-20. Jh.), Kultur und Kunst des Unteren Weichsellandes, Fauna Nordpolens und exotische Tiere.

Die Deutschordensburg in Ostróda war von Ende des 14. Jh. bis Ende des 15. Jh. der Sitz des Komturamtes und z.Zt. beherbergt sie das Touristenzentrum, das viele Attraktionen bietet.
Eine besondere unter ihnen nimmt das verzweigte System des Oberlandkanals ein. Es ist die interessante, künstlich angelegte Wasserroute mit zwei Schleusen und fünf geneigten Ebenen.
 
 
  Das Olsztyner Schloß der ermländischen Kapitels, dessen Verwalter 1516-1521 Nikolaus Kopernikus war, beherbergt z.Zt. das Museum Warmii i Mazur.
Hier werden viele außergewöhnliche Andenken an die Vergangenheit aufbewahrt.
Besonders erwähnenswert ist hier eine astronomische Tafel,
 
die eigenhändig von Kopernikus erstellt wurde.
Das Schloß auf eine ungewohnte Weise zu besichtigen ist durch die Teilnahme an den Veranstaltungen:
"Am Sonntag im Museum" und "Tage im Mittelalter" möglich.
 
 
  In Lidzbark Warmiński steht das Bischofsschloß. Einer der hervorragendsten Bewohner des Schlosses war der Bischof und Dichter Ignacy Krasicki.
Zu seiner Ehre findet hier die Veranstaltung "Lidzbarker Hochgenuß von Humor und Satire" - ein Wettbewerb von Kabaretten-Ensembles aus ganz Polen - statt.
 
 
Die Deutschordensburg in Kętrzyn stellt ein Teil des Verteidigungssystem des Stadt dar. Ursprünglich hieß der Ort Rastenburg.
Zu Ehren des masurischen Geschichtsschreibers und Verteidigers des Polentums, Wojciech Kętrzyński, wurde er umbenannt. In der Umgebung dieser Stadt, die neben der Burg viele weitere Attraktionen bietet, lohnt sich auch ein Besuch des ehemaligen Hauptquartiers Hitlers ("Wolfsschanze") sowie der wunderschönen Barockkirche in Swięta Lipka (Heiligelinde).
 
 
  In Nidzica befindet sich die mächtigste masurische Burg in Form einer typischen Wehranlage.
Z.Zt. werden im gotisch ausgestatteten Rittersaal der Burg Konzerte, Bankette und ritterliche Festmale veranstaltet. Auf der Burg sind ein Hotel und ein Restaurant.

In Ryn steht die Deutschordensburg, wo früher der Komtur seinen Sitz hatte.
Ein von diesen Statthaltern war Konrad Wallenrod, der Titelheld des Pömas vom bekannten Dichter Polens, Adam Mickiewicz. Die hervorragende Lage dieser Stadt zwischen dem Ryńskie-
 
und dem Ołów-See bildet vielseitige Möglichkeiten für eine aktive Erholung.  
 
 
  Zusatzinformationen:
Gerne sind wir Ihnen bei der Organisation Ihre persönlichen Burgen-Rundreise behilflich, bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse per Email unter info@welcome2poland.com.
 
 
 
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